Das Erzgebirge

Das Erzgebirge

Das Erzgebirge – Eine Region, geprägt von handwerklicher Tradition und touristischen Reizen

Das Erzgebirge – reiche Erzfunde gaben diesem Mittelgebirge im Südosten Deutschlands einst seinen Namen. Jahrhunderte lang prägte der Bergbau diese Kulturlandschaft. Bis heute besticht der weithin bekannte Landstrich zwischen Freiberg und Annaberg-Buchholz, Altenberg und Schneeberg mit landschaftlicher Vielfalt, lebendiger Geschichte und unverwechselbaren Traditionen.

Die Landschaft. Das uralte Pultschollengebirge umfasst 4.000 km² an der Grenze zwischen Sachsen und Böhmen. Die höchste Erhebung auf sächsischer Seite ist der Fichtelberg (1.214 m). An dessen Fuß liegt Oberwiesenthal, Deutschlands höchstgelegene Stadt. Große Teile der abwechslungsreichen Erzgebirgslandschaft gehören zum „Naturpark Erzgebirge/Vogtland“, dem waldreichsten Naturpark   Deutschlands. Das Erzgebirge durchziehen 5.000 km ausgebaute Wanderwege, über 60 Lehrpfade ermöglichen eine besonders intensive Begegnung mit Natur, Bergbau und Heimatgeschichte. Im Winter bietet das Erzgebirge gute Schneeverhältnisse, 1.000 km gespurte Loipen und zahlreiche präparierte Pisten. Per Bahn, Bus oder PKW sind auch Dresden oder das Böhmische Bäderdreieck bei Karlsbad nicht weit.

Der Bergbau. Das erste Silber bargen Bergleute 1168 bei Freiberg. Auch Zinn, Kupfer, Blei und andere Bodenschätze bestimmten seit dem 12. Jahrhundert das Geschick der Region. Das Erzgebirge ist eine der ältesten deutschen Bergbaulandschaften. Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es so viele Sachzeugen aus dem Bergbau des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit, so viele Bau- und Kunstwerke mit bergmännischem Bezug wie im Erzgebirge. Vom lebendigen Brauchtum zeugen nicht nur die vielen Schaubergwerke der Region, sondern auch die beliebten Bergparaden der erzgebirgischen Bergbrüderschaften im historischen Habit zum Spiel ihrer Bergkapellen.

Die Erzgebirgische Holzkunst®. Der erzgebirgische Bergbau brachte nicht nur kostbare Erze zu Tage. Denn insbesondere mit dem Abflauen des Bergbaus im 17. Jahrhundert bildete sich die Holzbearbeitung als neuer Erwerbszweig heraus. Drechseln und Schnitzen wurde zur neuen Existenzgrundlage vieler erzgebirgischer Bergbaufamilien. Typische, auf der Welt einzigartige Kunsthandwerkstechniken, wie das Spanbaumstechen oder das Reifendrehen entstanden. Bis heute werden diese traditionellen Fertigungstechniken in den Familienbetrieben und Manufakturen beherrscht. Nussknacker, Räuchermann, Lichterengel, Schwibbogen, Pyramiden sind nur eine kleine Auswahl des heute über 20.000 Artikel umfassenden Sortiments Erzgebirgischer Holzkunst®. Die hölzernen Kostbarkeiten erobern stets aufs Neue Herzen in aller Welt. Museen und Schauvorführungen in Werkstätten geben Liebhabern dieses Handwerks Einblick in die 300-jährige Geschichte und schöpferische Gegenwart der Handwerkskunst.

Das Weihnachtsland. „Alle Jahre wieder“ begeistert die Region zum Jahresausklang ihre Besucher mit typisch erzgebirgischen Weihnachtsmärkten und Traditionsfesten, Bergparaden und Hutzenabenden, Adventskonzerten und Mettenschichten. Alljährlich finden rund 500 weihnachtliche Veranstaltungen und Programme statt. Das Erzgebirge gilt weithin als das deutsche „Weihnachtsland“. Zur unnachahmlichen Atmosphäre in der Adventszeit und während des Festes tragen neben der Erzgebirgischen Holzkunst® große Pyramiden, Spieldosen und Figuren auf vielen Marktplätzen ebenso bei wie die berühmten weihnachtlichen Illuminationen in den Erzgebirgsorten.

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Original Erzgebirgische Volkskunst Kronberg
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